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Paragneis



Paragneise entstanden durch die Umwandlung von Sedimentgesteinen (Sandsteinen, Grauwacken, Arkosen und Tonschiefer). Sie zählen zur Gesteinsfamilie der Gneise. Die Paragneise entstehen durch hohen Druck und hohe Temperaturen. Im Umwandlungsprozess der Ursprungsgesteine, der Metamorphose genannt wird, entstehen zunächst schiefrige Glimmergesteine, die sich bei Verstärkung des Drucks und der Hitze zu Paragneisen wandeln.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die meisten Gneise enthalten Feldspat, Quarz und Glimmer und haben daher ähnliche Eigenschaften. Aus diesen Bestandteilen entsteht auch Granit. Populär werden Paragneise auch als Granit gehandelt. Sie haben allerdings eine durchwegs höhere Wasseraufnahme und bessere Biegezugwerte. Sie sind als Natursteine polierfähig und frostfest.

Der Unterschied zu den Orthogneisen ist zu vernachlässigen; er besteht lediglich in ihrer Genese. Orthogneise entstanden aus Magmatiten (magmatischen Gesteinen). Paragneise haben zumeist graue Farben.

Die Feldspäte bestimmen die Farbe, Quarz bestimmt die Härte sowie die Abriebfestigkeit der Gneise. Glimmer (Muskovit, Biotit) verleiht den Gneisen ihre guten Spalteigenschaften.

Natursteinsorten

  • Serizzo Antigorio (Valle Antigorio, Schweiz)
  • Calanca, (Calanca, Schweiz)
  • Onsernone (Onsernone, Schweiz)
  • Maggia (Maggia, Schweiz)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Paragneis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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