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Proteide



Proteide sind zusammengesetzte Proteine, die neben Aminosäuren (dem Eiweißanteil) noch andere Bestandteile (Nichteiweißanteile) wie Zucker (Glykoprotein), Fette (Lipoprotein) oder Nucleinsäuren (Nucleoprotein) enthalten. Proteide werden deshalb auch "konjugierte Proteine" genannt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Der Nichteiweißanteil des Moleküls, der dessen biologische Funktion bestimmt, wird als prosthetische Gruppe bezeichnet. Dies ist zum Beispiel das Häm in Cytochromen.

Proteide sind für die Lebensvorgänge von entscheidender Bedeutung.

Einige wichtige Proteide sind:

  • Nucleoproteide: Proteine + Nucleinsäure
  • Lipoproteide: Protein + Lipide/ Fett
  • Phosphorproteide: Protein + Phosphat/ Phosphorsäure
  • Glykoproteide: Protein + Kohlenhydrate
    Beispiele für Glykoproteide sind etwa
    • das Lysozym, welches in der Tränenflüssigkeit enthalten ist,
    • die Glykokalyx für den Kontakt von Zellen zu Nachbarzellen, welche nur in Pflanzen existiert.
  • Chromoproteide: Protein + Farbstoff/ Metall (z.B. Häm)
    Beispiele für Chromoproteide sind etwa
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Proteide aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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