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Ramberg-Bäcklund-Reaktion



Die Ramberg-Bäcklund-Reaktion ist eine Synthese für Alkene, die von α-halogenierten Sulfonen ausgeht und diese mit starken Basen umsetzt. Dabei wird über eine cyclische Zwischenstufe Schwefeldioxid abgespalten und eine C-C-Kupplung erreicht. Meist überwiegt das instabilere (Z)-Alken.

Die α-halogenierten Sulfone lassen sich aus Thioethern durch Umsetzung mit einem Halogenierungsmittel wie N-Chlor-succinimid und anschließende Oxidation an Schwefel erhalten.

Die Reaktion wurde nach ihren Entdeckern L. Ramberg und B. Bäcklund benannt.


 
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