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Tetraederlücke



    Die Tetraederlücke ist der Hohlraum in einem Tetraeder, der frei bleibt, wenn in die Ecken des Tetraeders sich berührende Kugeln gesetzt werden.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Viele Kristalle bestehen aus Gittern, in denen die Atome lokal einen Tetraeder bilden. Zu diesen Kristallgittern gehören das kubisch-flächenzentrierte Gitter und das hexagonale Gitter. Kleinere Fremdatome können in diese Tetraederlücken eingelagert werden.

Diese können dabei unregelmäßig als Fehlstellen oder regelmäßig als Verbindungspartner eingebaut werden. Ein Beispiel für den regelmäßigen Einbau sind die Fluor-Atome in den Tetraederlücken des kubisch-flächenzentrierten Calcium-Gitter im Fluorit.

Die Größe der Tetraederlücke kann angegeben werden durch den Radius r der größten Kugel, die in die Lücke hineinpasst. Mit dem Umkugelradius des Tetraeders

r_u = \frac{\sqrt{6}}{4} a

und dem Radius R der großen Kugeln in den Ecken des Tetraeders und der Seitenlänge a= 2 R des Tetraeders erhält man

r = r_u - R = \frac{1}{2} \left( \sqrt{6}-2 \right) R \approx 0{,}22474487 \cdot R.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tetraederlücke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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