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Trichlorfon



Strukturformel
Allgemeines
Name Trichlorfon
Andere Namen
  • O,O-Dimethyl-2,2,2-trichlor-1-hydroxyethylphosphonat
  • Metrifonate, Chlorofox, depthon, dimetox, dioxaphos, dipterex, dylox, agroforotox, anthon
  • DEP
Summenformel C4H8Cl3O4P
CAS-Nummer 52-68-6
Kurzbeschreibung farblose brennbare Kristalle mit schwachem charakteristischen Eigengeruch
Eigenschaften
Molare Masse 257,44 g·mol−1
Aggregatzustand fest
Dichte 1,73 g·cm−3 (20 °C)[1]
Schmelzpunkt 83...84 °C[1]
Siedepunkt 100 °C (Zersetzung)[1]
Löslichkeit

gut (150 g/l[1]) löslich in Wasser, gut löslich in organischen Lösungsmitteln wie Benzen, Chloroform, Ether, Hexan und Alkohol

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I
R- und S-Sätze R: 22-43-50/53
S: (2-)24-37-60-61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Trichlorfon zählt zu den Phosphonaten und wird als Pflanzenschutzmittel verwendet.

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Trichlorfon wird seit den 1950er-Jahren großflächig eingesetzt. 1989 verlor das kuwaitische Containerschiff „Danah“ bei stürmischer See acht mit Trichlorfon gefüllte Container in der Elbmündung.

Chemische Eigenschaften

Trichlorfon existiert in zwei enatiomeren Formen (R- und S-Trichlorfon) und dem Racemat.

Verwendung

Trichlorfon wird als Insektizid in der Landwirtschaft, Tiermedizin und im Haushalt verwendet. Es findet auch als Ausgangsstoff der chemischen Industrie Verwendung.

Sicherheitshinweise

Trichlorfon ist ein Kontakgift. Wie alle Phosphorsäureester ist Trichlorfon ein Hemmstoff für die Cholinesterasen Acetylcholinesterase (AChE) und Butyrylcholinesterase (BuChE) und wirkt somit neurotoxisch. Bei Zersetzung entsteht das noch giftigere Dichlorvos.

Quellen

  1. a b c d Eintrag zu Trichlorfon in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 14.12.2007 (JavaScript erforderlich)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Trichlorfon aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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