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Triplit



Triplit
Chemismus (Mn,Fe)2(PO4)(F,OH)
Mineralklasse Phophate
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse 2/m[1]
Farbe braun
Strichfarbe gelblich grau
Mohshärte 5 - 5,5
Dichte (g/cm³) 3,6-3,8 g/cm3
Glanz fettglänzend
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch ueben
Spaltbarkeit gut
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl na=1,650, nß=1,660, nc=1,680
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Triplit (Eisenpecherz, mit welchem Namen aber auch der Stilpnosiderit belegt wird) ist ein seltenes Mineral aus der Ordnung der Phosphate. Es wurde 1813 von Hausmann zum ersten mal beschrieben. Es ist nur derb, in großkörnigen Aggregaten, ist braun, fettglänzend und undurchsichtig. Es hat eine Mohs-Härte von 5 - 5,5 und ein spezifisches Gewicht von 3,6 - 3,8 g/cm3. Es besteht aus phosphorsaurem Eisen- und Manganoxid mit Fluoreisen und Fluormangan (FeMn)3P2O8 + (FeMn)Fl2, enthält auch etwas Calcium und Magnesium. Chemisch ist es Triploidit (mehr OH anstelle von F) sehr ähnlich.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bildung und Fundorte

Es findet sich in Limoges in Frankreich, Schlaggenwald in Böhmen, Pritau in Schlesien, in den USA in Kalifornien, Nevada, Arizona, Colorado, South Dakota, Virginia, Connecticut und Maine, in Argentinien, Pakistan, China, in Kimito in Finnland und in Karibib in Namibia.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Triplit
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Triplit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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