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Tsumebit



Tsumebit
Chemismus Pb2Cu[OH|SO4|PO4]
Mineralklasse Phosphate, Arsenate, Vanadate - Wasserfreie Phosphate mit fremden Anionen
VII/B.24-50 (nach Strunz)
43.4.2.1 (nach Dana)
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse monoklin-prismatisch \ 2/m
Farbe smaragdgrün
Strichfarbe grün
Mohshärte 3,5
Dichte (g/cm³) 6,01 bis 6,13
Glanz Glasglanz
Transparenz durchsichtig
Bruch uneben, spröde
Spaltbarkeit keine
Habitus Krusten, massige Aggregate
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl α=1,900 β=1,920 γ=1,942
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Δ=0,042 ; zweiachsig positiv
Pleochroismus schwach
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
Besondere Kennzeichen

Tsumebit ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der wasserfreien Phosphate mit fremden Anionen. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Pb2Cu[OH|SO4|PO4] und entwickelt überwiegend krustige Überzüge und massige Aggregate in smaragdgrüner Farbe.


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Inhaltsverzeichnis

Etymologie und Geschichte

Benannt wurde Tsumebit nach seiner Typlokalität Tsumeb in Namibia. Erstmals entdeckt und beschrieben wurde es 1912.

Bildung und Fundorte

Tsumebit bildet sich als Sekundärmineral in den Oxidationszonen arsenhaltiger Blei-Kupfer-Lagerstätten. Begleitminerale sind unter anderem Azurit, Cerussit, Malachit und Smithsonit.

Weitere Fundorte sind unter anderem Oberwolfach in Deutschland, Cumberland in England, sowie Arizona, Kalifornien und Montana in den USA

Verwendung

Tsumebit hat außer als Mineralprobe keinerlei wirtschaftliche Bedeutung.

Siehe auch

Literatur

Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. 4. Auflage. Christian Weise Verlag, München 2002, ISBN 3-921656-17-6

 
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