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Vorlegierung



Vorlegierungen sind Legierungen aus zwei oder mehr Komponenten. Sie enthalten neben den Basismetallen wie Eisen (Fe), Aluminium (Al), Kupfer (Cu), Nickel u.ä. weitere Legierungselemente, welche sich mit dem Basismetall schwer legieren, sei es, weil ihre Schmelzpunkte sehr hoch oder ihre Siedetemperatur niedrig liegen oder sie nur langsam in Lösung gehen bzw. leicht oxydieren.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Eisenbasislegierungen

Auf Basis von Eisen sind die Ferrolegierungen wie Ferrochrom (FeCr), Ferromangan (FeMn), Ferrosilicium (FeSi), Ferrosilicium-Magnesium (FeSiMg), Ferrotitan (FeTi), Ferrophosphor (FeP) und weitere die häufig in der Stahl- und Gusseisenherstellung verwendet werden.

Aluminiumbasislegierungen

In der Aluminiumgießerei sind Vorlegierungen vergossene Aluminiummasseln, die zu einem bestimmten, festgelegten Anteil mit anderen Metallen legiert sind.

Manche Metalle lassen sich aber nur zu einem niedrigen Anteil mit Aluminium legieren. Danach sind sie gesättigt. Kupfer ist beispielsweise zu maximal 6 % in Aluminium löslich; danach bildet es inhomogene Ballungsbereiche von Kupferatomen im erkalteten Metall.

So ist es in der Fertigung oft erforderlich, große Mengen dieser Vorlegierungen beim Chargieren des Schmelzofen einzusetzen, um die gewünschte Zusammensetzung der Schmelze zu erhalten.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Vorlegierung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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