Reiner Laun, Carsten Schindler

Sichere Anlagen in der chemischen Industrie

So erreichen Sie das geforderte Sicherheitslevel und steigern gleichzeitig Ihre Produktivität

Sicherheitseinrichtungen in prozesstechnischen Anlagen sollen dafür sorgen, dass Gefahren, die von der Anlage für Menschen oder Umwelt ausgehen, auf ein möglichst geringes Maß reduziert werden.

Je höher die von der Anlage ausgehenden Risiken, desto geringer muss die Ausfallwahrscheinlichkeit der Sicherheitskette sein. Je nach Gefahrenpotenzial wird die Anlage in ein Safety-Integrity-Level (SIL) eingestuft.

Um das geforderte Safety-Integrity-Level zu erreichen, muss man einerseits die Komponenten betrachten und andererseits den kompletten Sicherheitskreis. Die Sicherheitswerte der Komponenten werden in Zertifikaten ausgewiesen. Dabei kann es allerdings zu Missverständnissen kommen, weil zum Beispiel manche normspezifischen Details nicht eigens in einem Zertifikat erwähnt werden.

Zertifikate richtig lesen und interpretieren zu können ist deswegen eine wichtige Voraussetzung.

Wie oft eine Komponente geprüft werden muss, hängt vom geforderten SIL und der Ausfallwahrscheinlichkeit ab. Das ist jedoch für viele Unternehmen ein wichtiges wirtschaftliches Argument.

Produkte mit geringem Ausfallrisiko steigern die Produktivität. Schließlich muss deutlich seltener geprüft werden – oder Prüfungen entfallen sogar ganz. Das bedeutet auch: Die Produktion muss dafür nicht mehr zeitweise gestoppt werden.

Ein anschauliches Beispiel für effiziente Komponenten in SIL-Kreisen ist ein Kolbensitzventil von Festo, das weltweit in der chemischen Industrie zum Einsatz kommt.

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