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Acetylide



Strukturformel
--
Allgemeines
Name Acetylid
Summenformel --
Andere Namen --
Kurzbeschreibung --
CAS-Nummer --
Sicherheitshinweise
--
R- und S-Sätze R --
S --
MAK -- mg/m³
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand --
Farbe farblos
Dichte, 15 °C, 1 bar -- kg/m³
Relative Dichte (Luft=1) --
Molmasse -- g/mol
Schmelzpunkt -- °C
Siedepunkt -- °C
Zündtemperatur -- °C
Dampfdruck -- hPa
Löslichkeit in Wasser -- mg/l (20 °C)
Gut löslich in --
Schlecht löslich in --
Unlöslich in --
Thermodynamik
ΔfH0g -110,53 kJ/mol
ΔfH0l -- in kJ/mol
ΔfH0s -- in kJ/mol
S0g, 1 bar -- in J/(mol · K)
S0l, 1 bar -- in J/(mol · K)
S0s -- in J/(mol · K)
Analytik
Klassische Verfahren --

SI-Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Acetylide sind Salze von Alkinen mit einer endständigen C-C-Dreifachbindung. Ein Acetylid-Ion ist mithin ein Carbanion, welches aus der Deprotonierung eines Ethin-Derivates hervorgeht. Aufgrund des hohen pKs-Wertes von 25 sind dazu jedoch recht starke Basen notwendig (beispielsweise Butyllithium oder Amide wie Natriumamid). Das einfachste Acetylid ist das H-C≡C|--Anion. Acetylide sind reaktive Spezies und eignen sich gut für nucleophile Substitutionsreaktionen oder Additionen. Schwermetallacetylide sind explosive Substanzen von großer Empfindlichkeit im trockenen Zustand. Daher dürfen z. B. keine kupfernen Teile (Messing!) für die Aufbewahrung/Durchleitung/Messung acetylenhaltiger Gase verwendet werden.

Der Name ist abgeleitet vom Trivialnamen des Ethins, Acetylen.

Siehe auch:

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Acetylide aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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