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2-Amino-1-(3,4-methylendioxyphenyl)butan



Strukturformel
Allgemeines
Name 2-Amino-1-(3,4-Methylen-
dioxyphenyl)butan
Andere Namen
  • 1-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-butylamin
  • BDB
Summenformel C11H15NO2
CAS-Nummer
Kurzbeschreibung weiße Kristalle
Eigenschaften
Molare Masse 193,2 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Schmelzpunkt 159–161 °C
Löslichkeit

gut löslich in Isopropanol

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

R- und S-Sätze R:
S:
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
BDB steht für die chemische Substanz 2-Amino-1-(3,4-Methylendioxyphenyl)butan, die auch 1-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-butylamin genannt wird, und ist damit das nächst höhere Homologon des MDA und das N-Desmethyl-Analogon des MBDB. BDB gehört strukturell nicht zur Gruppe der Amphetamine.

Inhaltsverzeichnis

Synthese

BDB wurde von David Nichols und Alexander Shulgin synthetisiert und von letzterem in seinen psychoaktiven Eigenschaften untersucht. Es lässt sich herstellen aus Piperonal und Nitropropan, das Kondensationsprodukt wird anschließend hydriert. Eine andere Variante ist beschrieben unter PIHKAL #94.

Physiologische Eigenschaften

Dosierung

Die wirksame Dosis liegt im Bereich von 150 bis 230 mg, die Wirkdauer liegt bei 4 - 8 Stunden, die Wirkung setzt nach etwa 30 Minuten ein.

Wahrnehmung

BDB hat eine entaktogene und leichte empathogene Wirkung. Es wird als etwas stärker "erdrückend" (stoning) als MDMA - vergleichbar mit MDA - beschrieben.

Pharmakodynamik

BDB blockiert die Aufnahme von Catecholamin-Neurotransmittern.[1]

Nebenwirkungen

Wie viele andere psychoaktive Substanzen birgt auch BDB die Gefahr der Auslösung einer latenten Psychose. Nebenwirkungen wie Zähneknirschen und Nystagmus wurden selten berichtet.

Rechtsstatus

BDB ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner Aufführung in der Anlage 1 BtMG ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar. Weitere Informationen sind im Hauptartikel Betäubungsmittelrecht in Deutschland zu finden.

Einzelnachweise

  1. Quelle?

Literatur

  • Alexander Shulgin, Ann Shulgin: PIHKAL - A Chemical Love Story Transform Press, ISBN 0-96300-960-5
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 2-Amino-1-(3,4-methylendioxyphenyl)butan aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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