Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Alkenmetathese



Alkenmetathese beschreibt die Umlagerung von Alkenen. Bei der Alkenmetathese werden unsymmetrische Alkene mit Hilfe von Katalysatoren (zumeist Übergangsmetallverbindungen des Wolframs, Rutheniums und Molybdäns) umgesetzt, wobei statistisch umgelagerte Produktgemische (u.a. mögliche E/Z-Isomere) entstehen.


Der Reaktionsmechanismus erfolgt ausgehend vom Alken über einen Metall-Carben-Komplex, welcher mit einem weiteren Alken ein Vierring-Intermediat bildet. Dieses zerfällt unter Bildung des eventuell neu zusammengesetzten Alkens und einem weiteren Metall-Carben-Komplex.


In der Industrie findet die Metathese hauptsächlich Verwendung in der Petro- und Polymerchemie.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Alkenmetathese aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.