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Alkydharze



  Alkydharze sind synthetische, stark hydrophobe Polymere, die aus der Kondensation von mehrwertigen Alkoholen mit mehrprotonigen Säuren unter Zusatz von organischen Ölen bzw. Fettsäuren (zur Modifizierung der Eigenschaften des Harzes) entstehen.[1] Als mehrwertiger Alkohol wird v. a. Glycerin, als mehrprotonige Säure überwiegend Phthalsäure (oder dessen Anhydrid) eingesetzt;[2] die abgebildete Struktur zeigt daher die Polyveresterung von Glycerin mit Phthalsäure unter Einbau von Fettsäuren.[3]

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bei sikkativierten Alkydharzen ist ein Katalysator (z. B. Metallseife) zugesetzt, der als Trocknungs- bzw. Härtungsbeschleuniger (Sikkativ) wirkt.

Verwendung

Alkydharze werden vor allem verwendet als:

Quellen

  1. Dieter Stoye, Werner Freitag: Lackharze. Carl Hanser Verlag, 1996, ISBN 3-446-17475-3.
  2. A. Spyros: Characterization of Unsaturated Polyester and Alkyd Resins Using One- and Two-Dimensional NMR Spectroscopy. In: Journal of Applied Polymer Science 88, 2003, S. 1881–1888. ISSN 0021-8995
  3. T. Nagata: Cooking Schedule of Alkyd Resin Preparation. Part II. Effect of Cooking Schedule on Molecular Weight Distribution of Alkyd Resin. In: Journal of Applied Polymer Science 13, 1969, S. 2601–2619. ISSN 0021-8995
 
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