Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Entstaubung



Entstaubung ist die Abscheidung feinverteilter, fester Fremdbestandteile aus einem Gas.

Ein Maß für die Qualität eines Entstaubungsverfahrens ist der Abscheidegrad η. Er ist definiert als das Verhältnis der durch die Entstaubung erzielten Abnahme der Staubkonzentration c0 - c1 zur Ausgangskonzentration c0:

\eta = \frac{c_0-c_1}{c_0}

mit

c0 ---> "Entstauber" ---> c1

Entstaubungsarten

  • Mechanische Entstaubung - z. B. durch Fliehkraft - oder Schwerkraftabscheidung
  • Nassentstaubung - z. B. durch einem Rotationswäscher
  • Filtrationsentstaubung - z. B. durch eine Schlauchfilter- Batterie
  • Elektroentstaubung - z. B. durch einen Platten-Elektrofilter

Wirkungsprinzipien

  • Die Mechanische Entstaubung von Gasen beruht auf der Abscheidung der Staubpartikel durch die Schwerkraft, die Trägheitskraft oder die Fliehkraft.
  • Bei der Nassentstaubung werden die Staubpartikel an feinversprühte Wassertröpfchen gebunden und mit diesen vom Gas getrennt.
  • Bei der Filtrationsentstaubung wird der zu reinigende, staubbeladene Rohgasstrom durch ein Filtermittel von den Staubpartikeln getrennt, während das Gas das Filtermittel durchströmt.
  • Das Prinzip der Elektroentstaubung beruht auf der Tatsache, dass elektrisch geladene Staubteilchen in einem elektrischen Feld von einer entgegengesetzt geladenen Elektrode angezogen werden.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Entstaubung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.