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Gerd Wedler



Prof. Gerd Wedler (* 19. August 1929 in Braunschweig) ist ein deutscher Chemiker.

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Nach dem Abitur, das Gerd Wedler 1949 in seiner Geburtsstadt Braunschweig ablegte, begann er mit dem Studium der Chemie an der damaligen Technischen Hochschule Braunschweig. Bereits mit seiner Dissertation „Über den Zerfallsmechanismus der Ameisensäure am Nickelkontakt“ legte er die Grundlagen für die Erforschung der Primärschritte der heterogenen Katalyse. 1966 nahm er einen Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg an und wurde zum ordentlichen Professor am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie ernannt.

Gerd Wedler war Mitbegründer einer Forschergruppe und eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg und Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät II. Sein Arbeitsgebiet umfasste die Untersuchung des Adsorptions- und Reaktionsverhaltens kleiner Moleküle an Modellkatalysatoren. Für seine Arbeiten auf diesem Gebiet wurde ihm 1996 die Bunsen-Denkmünze der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie verliehen. Seine wissenschaftlichen Ergebnisse sind in mehr als 200 Publikationen niedergelegt. Sein „Lehrbuch der Physikalischen Chemie“ erscheint nunmehr in der fünften Auflage und ist in Deutschland ein Standardwerk der Physikalischen Chemie. Auch im Ruhestand widmet er einen Teil seiner Freizeit der Aktualisierung dieses Standardwerks.

 
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