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Kaliumdisulfat



Strukturformel
Keine Strukturformel vorhanden
Allgemeines
Name Kaliumdisulfat
Andere Namen

Kaliumpyrosulfat, Dikaliumdisulfat

Summenformel K2S2O7
CAS-Nummer 7790-62-7
Kurzbeschreibung weißer, geruchloser Feststoff
Eigenschaften
Molare Masse 254,32 g·mol–1
Aggregatzustand fest
Dichte 2,25 g·cm−3[1]
Schmelzpunkt ca. 325 °C [1]
Löslichkeit

in Wasser löslich

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
[1]
R- und S-Sätze R: 34[1]
S: 26-36/37/39-45[1]
MAK

keine MAK

WGK 1[1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Kaliumdisulfat oder Kaliumpyrosulfat K2S2O7 ist das Kaliumsalz der Dischwefelsäure. Es entsteht beim Erhitzen von Kaliumhydrogensulfat:

\mathrm{2 \ KHSO_{4(s)} \longrightarrow K_2S_2O_{7(s)} + H_2O_{(g)} }.

Bei weiterem Erhitzen zerfällt das Kaliumdisulfat bei ca. 600 °C in Kaliumsulfat und Schwefeltrioxid:

\mathrm{ K_2S_2O_{7(s)} \longrightarrow K_2SO_{4(s)} + SO_{3(g)} }.

Bei der Berührung mit Wasser zersetzt sich Kaliumdisulfat zu Schwefelsäure und Kaliumsulfat:

\mathrm{ K_2S_2O_{7(s)} + H_2O \longrightarrow K_2SO_{4(s)} + H_2SO_4 }.

Verwendet wird Kaliumdisulfat beispielsweise für einen sauren Aufschluss von Salzen bei Hitze:

\mathrm{3 \ K_2S_2O_{7(s)} + Fe_2O_3 \longrightarrow 3 \ K_2SO_{4(s)} + Fe_2(SO_4)_3 }.

Das dabei gebildete Eisen(III)-sulfat ist wasserlöslich.

Quellen

  1. a b c d e f Eintrag zu Kaliumdisulfat in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 25.8.2007 (JavaScript erforderlich)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kaliumdisulfat aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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