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Klinochlor



Klinochlor
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus (Mg,Fe2+)5Al(Si3Al)O10(OH)8[1]
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse 2/m
Farbe grünlich
Strichfarbe weiß
Mohshärte 2 - 2,5[2]
Dichte (g/cm³) 2,65-2,78 g/cm3
Glanz glas- oder fettglänzend
Transparenz
Bruch
Spaltbarkeit {001} vollkommen
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl na = 1.571 - 1.588 nß = 1.571 - 1.589 ng = 1.576 - 1.599
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Klinochlor (Clinochlor, Ripidolith) ist ein Mineral aus der Ordnung der Silikate (Chloritgruppe) und wurde zuerst 1851 von Blake beschrieben. Es kristallisiert monoklin, findet sich aufgewachsen und in Drusen, auch in fächer- und wulstförmigen Gruppen sowie derb in lamellaren Aggregaten. Er ist lauchgrün bis schwärzlichgrün, oft quer auf die Achse rot durchscheinend, glas- oder fettglänzend, in dünnen Lamellen durchsichtig. Seine Mohs Härte ist 2 und sein spezifisches Gewicht beträgt 2,65-2,78 g/cm3. Die chemische Zusammensetzung stimmt mit der des Pennins überein und dürfte der Formel H2R5SiO12+H6Al2O6 entsprechen, wobei R vorwiegend Magnesium neben oxydulischem Eisen ist. Dieselben nähern Bestandteile in anderm Molekularverhältnis bildenden eisenreichern Chlorit.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bildung und Fundorte

Klinochlor findet sich bei West Chester in Pennsylvania, Achmatowsk am Ural, Slatoust, Schwarzenstein in Tirol, Traversalla in Piemont, der derbe zu Markt-Laugast in Oberfranken.

Modifikationen und Varietäten

Eine eisenreiche Varietät von Klinochlor ist das Delessit.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Klinochlor?redirectfrom=Ripidolith
  2. http://www.a-m.de/deutsch/lexikon/mineral/schichtsilicate/klinochlor.htm
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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