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Lambert Heinrich von Babo



Lambert Heinich Clemens von Babo (* 25. November 1818 in Ladenburg/Neckar; † 15. April 1899 in Karlsruhe) war ein deutscher Chemiker.

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Leben

Babo war der Sohn des Agronomen Lambert Joseph von Babo und seiner ersten Ehefrau Karoline Ehrmann. Der Vinologe August Wilhelm von Babo war sein Halbbruder. Nach dem Abitur studierte Babo an den Universitäten Heidelberg und München Medizin und schloss dieses Studium 1842 in Heidelberg mit der Promotion ab. Im darauf folgendem Jahr begann er in Gießen, bei Justus von Liebig Chemie zu studieren und beendete dieses Studium 1845 in Freiburg im Breisgau mit seiner Habilitation.

Am 6. September 1847 heiratete Babo in Freiburg Elise Baumgärtner. Mit ihr hatte er eine Tochter und zwei Söhne.

An der Universität Freiburg avancierte Babo vom Privatdozenten 1854 zum a. o. Prof. und 1859 zu o. Prof. Als solcher wurde er auch als Sachverständiger an die großherzoglichen Gerichte berufen.

Werk

Babo bestimmte den Wasserdampfdruck und entwickelte den nach ihm benannten Babo-Trichter zum Erhitzen von Glaskolben. Dieser besteht aus einem umgekehrten Kegelstumpf aus Stahlblech mit radial angeordneten Asbeststreifen an der Innenwand.

Veröffentlichungen

  • Arsen in Vegiftungsfälle (1844)
  • Zentrifugalkraft (1852)
 
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