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Lanxess



LANXESS AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 28. Januar 2005
Unternehmenssitz Gebäude K 10
51369 Leverkusen

Unternehmensleitung

Dr. Axel C. Heitmann (CEO)

  • Dr. Werner Breuers
  • Dr. Rainier van Roessel
  • Matthias Zachert
Mitarbeiter 14 659 (Stand: 30. September 2007)
Umsatz 6,944 Milliarden Euro (2006)
Branche Chemie
Produkte Spezialchemikalien, Kautschukprodukte, Polymere, Basis- und Feinchemikalien
Website www.lanxess.de


Die LANXESS AG ist ein Spezialchemie-Konzern mit Sitz in Leverkusen und entstand 2004 aus einem Spin-Off der Chemie- und Teilen der Polymersparte der Bayer AG.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1863 zurück.

Der Kunstname setzt sich zusammen aus den beiden Wörtern „lancer“ (französisch: in Gang bringen) und „success“ (englisch: Erfolg). Am Umsatz gemessen ist LANXESS der viertgrößte Chemiekonzern in Deutschland. Die Gesellschaft verfügt über ein umfangreiches Portfolio aus den Bereichen Spezial-, Basis- und Feinchemikalien sowie Kunststoffe und Kautschuke.

2006 startete LANXESS ein Restrukturierungsprogramm. Der Vorstand unter dem Vorsitz von Axel C. Heitmann beschloss eine Neuausrichtung der ertragsschwachen Geschäftsbereiche Styrenic Resins und Fine Chemicals. Die Geschäfte von Fine Chemicals wurden in das selbstständige Tochterunternehmen Saltigo GmbH überführt. Das Dorlastan-Geschäft wurde an das japanische Unternehmen Asahi Kasei Fibers verkauft. Die ISL-Chemie aus Kürten, die Farbpasten und Speziallacke herstellt, wurde für 20 Millionen Euro an die Schweizer Berlac AG aus Sissach veräußert. Der Geschäftsbereich Paper wurde für 88 Millionen Euro an den finnischen Papierkonzern Kemira Oyj, (Helsinki) abgegeben.

Im Juni 2007 brachte LANXESS seine Tochterfirma Lustran in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Chemiekonzern Ineos Ltd. ein. Der Ausstieg von LANXESS wird in zwei Schritten abgewickelt: Zunächst gründet LANXESS ein Gemeinschaftsunternehmen mit Ineos, das 51 Prozent der Anteile von Lustran Polymers übernahm. Nach eigenen Angaben zahlte das Unternehmen Ineos im September 2007 etwa 35 Millionen Euro.

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Inhaltsverzeichnis

Konzernstruktur

LANXESS umfasst 13 Geschäftsbereiche (Business Units), die sich in drei Segmente gruppieren:

Performance Polymers
  • Butyl Rubber (BTR)
  • Polybutadiene Rubber (PBR)
  • Semi-Crystalline Products (SCP)
  • Technical Rubber Products (TRP)
Advanced Intermediates
  • Basic Chemicals (BAC)
  • Saltigo
Performance Rubber
  • Functional Chemicals (FCC)
  • Inorganic Pigments (IPG)
  • Ion Exchange Resins (ION)
  • Leather (LEA)
  • Material Protection Products (MPP)
  • Rhein Chemie (RCH)
  • Rubber Chemicals (RUC)


Diese Business Units werden wiederum von 15 Group Functions unterstützt. Eine Group Function hat beratende Funktion gegenüber den Business Units und ist quasi ein Dienstleister im eigenen Unternehmen:

  • Accounting (ACC)
  • Corporate Communications (COM)
  • Corporate Controlling (CON)
  • Corporate Development (DEV)
  • Human Resources (HR)
  • Industrial & Environmental Affairs (IEA)
  • Information Technology (IT)
  • Internal Auditing (IA)
  • Investor Relations (IR)
  • Law & Intellectual Property (LIP)
  • Mergers & Acquisitions (MA)
  • Procurement (PRO)
  • Tax
  • Treasury (TR)

Die hundertprozentige Tochterfirma ALISECA ist für die technische Instandhaltung zuständig.

Standorte

LANXESS ist in 21 Ländern vertreten. Weltweit sind 14.659 Mitarbeiter beschäftigt (Stand: 30. September 2007).

Standorte in Deutschland

  • Bitterfeld
  • Brunsbüttel
  • Dormagen
  • Hamm-Uentrop
  • Köln
  • Krefeld-Uerdingen
  • Langenfeld
  • Leverkusen (Konzernzentrale)
  • Mannheim
  • Marl

Standorte im Raum Europa, Mittlerer Westen und Afrika

  • Antwerpen
  • Barcelona (regionale Konzernzentrale)
  • Branston
  • Castres
  • Filago
  • Granges-Paccot (regionale Konzernzentrale)
  • Isithebe
  • Johannesburg (regionale Konzernzentrale)
  • La Wantzenau
  • Merebank
  • Milano (regionale Konzernzentrale)
  • Newbury (regionale Konzernzentrale)
  • Newcastle
  • Paris (regionale Konzernzentrale)
  • Port Jérôme
  • Rustenburg
  • Tarragona
  • Vilassar de Mar
  • Zwijndrecht

Standorte im Raum Asien-Pazifik

  • Hong Kong
  • Jinshan
  • Kandla
  • Katol
  • Madurai
  • Map Ta Phut
  • Moxi
  • Nandesari
  • Qingdao
  • Seoul (regionale Konzernzentrale)
  • Shanghai (regionale Konzernzentrale)
  • Singapur (regionale Konzernzentrale)
  • Sydney
  • Thane
  • Tokyo (regionale Konzernzentrale)
  • Tongling
  • Toyohashi
  • Weifang
  • Wuxi

Standorte im Raum Nord-, Süd- und Mittelamerika

  • Addyston
  • Baytown
  • Birmingham
  • Buenos Aires (regionale Konzernzentrale)
  • Bushy Park
  • Chardon
  • Lerma
  • Mexiko City (regionale Konzernzentrale)
  • Orange
  • Pittsburgh (regionale Konzernzentrale)
  • Porto Feliz
  • Sao Paolo (regionale Konzernzentrale)
  • Sarnia
  • Starpointe
  • Zarate

Kuriosa

Um den Aktienindex DAX korrekt berechnen zu können, notierte LANXESS am 31. Januar 2005 für einen einzigen Tag im DAX, der damit zum ersten Mal in seiner Geschichte 31 Werte umfasste. Am nächsten Tag wurde dann die Gewichtung des Bayer-Konzerns mit Hilfe des Schlusskurses von LANXESS neu berechnet.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Lanxess aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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