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Leadhillit



Leadhillit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus Pb4SO4(CO3)2(OH)2
Mineralklasse Carbonate[1]
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse 2/m
Farbe farblos bis bräunlich
Strichfarbe weiß
Mohshärte 2,5
Dichte (g/cm³) 6,26-6,55 g/cm3
Glanz fettglanz
Transparenz durchscheinend
Bruch unregelmäßig, uneben
Spaltbarkeit {001} vollkommen, {100} undeutlich
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Leadhillit (sprich Lead wie ledd) ist ein Mineral aus der Ordnung der Karbonate. Es wurde 1832 in the Susannah Mine in Leadhills (Schottland) entdeckt und von Beudant beschrieben. Es kristallisiert monoklin in fast immer tafelartigen Kristallen. Es findet sich auch in schaligen Aggregaten, ist durchscheinend, gelblichweiß bis braungelb mit diamantartigem Perlmutterglanz und Fettglanz. Seine Mohs Härte ist 2,5 und sein spezifisches Gewicht beträgt 6,26-6,55 g/cm3. Es besteht aus kohlensaurem Bleioxid und schwefelsaurem Bleioxid mit Wasser und findet sich bei Leadhills in Schottland, auf Sardinien und bei Nertschinsk. Es kommt häufig zusammen mit Anglesit vor.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Leadhillit
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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