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Maghemit



Maghemit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus γ-Fe2O3
Mineralklasse Oxide, Hydroxide - Metall:Sauerstoff=2:3
IV/C.06-10 (nach Strunz)
4.3.7.1 (nach Dana)
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse tetraedrischpentagondodekaedrisch \ 23
Farbe weiß, bläulichgrau, braun
Strichfarbe dunkelbraun
Mohshärte 6
Dichte (g/cm³) 4,9
Glanz Metallglanz, matt
Transparenz undurchsichtig bis durchscheinend
Bruch spröde
Spaltbarkeit keine
Habitus mikrokristallin, massige Aggregate
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale Hämatit, Magnetit
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus stark magnetisch
Besondere Kennzeichen

Maghemit (Maghämit) ist ein Mineral aus der Mineralklasse der Oxide mit einem Stoffmengenverhältnis von Metall:Sauerstoff=2:3. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Fe2O3 und entwickelt ausschließlich mikrokristalline, massige Aggregate von weißer, bläulichgrauer bis dunkelbrauner Farbe.

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Inhaltsverzeichnis

Etymologie und Geschichte

Der Name Maghemit setzt sich aus den beiden ersten Silben der Minerale Magnetit und dem englischen Wort für Hämatit (Hematite) zusammen, in Anlehnung an seine chemische Zusammensetzung und seinen Magnetismus.

Modifikationen und Varietäten

Maghemit ist die kubische, ferrimagnetische Modifikation des Eisen(III)-oxids. Eine weitere Modifikation der trigonale, unmagnetische Hämatit.

Bildung und Fundorte

Maghemit bildet sich durch Oxidation bei niedrigen Temperaturen aus eisenhaltigen Mineralen wie beispielsweise Magnetit.

Fundorte sind unter anderem Santa Cruz in Argentinien, Victoria in Australien, Provinz Hebei in der Volksrepublik China, Eberbach/Baden-Württemberg in Deutschland, Britisch-Kolumbien in Kanada, Salzburg in Österreich,

Vorkommen in der Biologie

Maghemit dient zusammen mit Magnetit in Nervenzellen von Tauben zur Orientierung im Erdmagnetfeld.

Siehe auch

Literatur

  • Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. 4. Auflage. Christian Weise Verlag, München 2002, ISBN 3-921656-17-6
 
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