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Motalin



  Motalin war im Deutschland der 1920-er Jahre von der I.G. Farben in den Leunawerken aus Kohle durch Kohleverflüssigung hergestellter künstlicher Ottokraftstoff (Synthetisches Benzin). Es wurde durch den Zusatz von Eisenpentacarbonyl zum klopffesteren Superbenzin gemacht.

Es wurde durch die Deutsche Gasolin AG vertrieben.

Die Verwendung von Motalin war an Zündkerzen und Verbrennungsraum erkennen, da sich eine rote Eisenoxidschicht ablagerte. Daher wurde der Einsatz von Motalin später aufgegeben.

Ab 1928 gab es kleine Blechkanister mit einem konzentrierten Gemisch aus Eisencarbonylen als Zusatz (Additiv) zur Erhöhung der Klopffestigkeit (sogenannte Motylpatronen) für reines Benzin, das damit die Eigenschaften ähnlich Motalin erhielt.

Siehe auch

 
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