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Polyethylenimin



Polyethylenimin (Abk.: PEI) ist das Polymerisierungsprodukt seines Monomers Ethylenimin. Es handelt sich um ein stark basisches und verzweigtes Molekül, deren Aminogruppen bei Zugabe von Wasser protoniert werden. Dementsprechend liegt es in wässriger Lösung als Polykationen vor.

Strukturformel
Allgemeines
Name Polyethylenimin
Andere Namen Poly(iminoethylen)
Summenformel
CAS-Nummer 9002-98-6
Eigenschaften
Molmasse 450 - 100.000 g/mol
Aggregatzustand viskos-flüssig bis fest
Löslichkeit wasserlöslich
Sicherheitshinweise
R-Sätze

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

R:22-41-51/53

MAK
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Verwendung

Polyethylenimin wird u.a. als präzipitierendes Agens zur Aufbereitung von Zellextrakten genutzt. Hierbei fällt es auf Grund seiner Ladung in erster Linie die hoch negativ geladenen Nukleinsäuren, aber eventuell auch stark saure Proteine (besitzen viele negative Ladungen in Form von Carboxylatgruppen R-COO - auf ihrer Oberfläche) aus. Man kann daher PEI zur Klassentrennung von Nukleinsäuren und Proteinen einsetzen, vor allem weil Nukleinsäuren mit anderen Proteinreinigungsmethoden interferieren könnten.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Polyethylenimin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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