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Prallethrin



Strukturformel
Allgemeines
Name Prallethrin
Andere Namen

ETOC, S-4068SF, 2-Methyl-4-oxo-3-(prop-2-ynyl)cyclopent-2-en-1-yl 2,2-di-methyl-3-(2-methylprop-1-enyl)cyclopropancarboxylat

Summenformel C19H24O3
CAS-Nummer 23031-36-9
Kurzbeschreibung Flüssigkeit
Eigenschaften
Molare Masse 300,40 g/mol
Aggregatzustand flüssig[1]
Schmelzpunkt bei Raumtemp. flüssig[1]
Siedepunkt 313,5 °C (techn. Produkt)[1]
Dampfdruck

weniger als 1,33 * 10-5 Pa bei 23,1 °C[1]

Löslichkeit

0,00803 g/l (25 °C, pH 5,5-5,6)[1]

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I
R- und S-Sätze R: 22-23-50/53
S: (1/2-)45-60-61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Prallethrin ist ein Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide. Der E-ISO-Name Prallethrin und die CAS-Nummer beziehen sich auf ein razemisches Gemisch aus acht Stereoisomeren. Die WHO-Spezifikation der Substanz gibt ein bestimmtes, davon abweichendes, Isomeren-Verhältnis vor. Prallethrin wird gegen Stechmücken, Stubenfliegen und Schaben im Haushalt eingesetzt. Daneben wird es in einigen Ländern in der Veterinärmedizin zur Behandlung von Haustieren verwendet.

Im Handel ist Prallethrin in Form von Verdunsterplättchen für Elektroverdampfer oder als Spray erhältlich.

Toxizität

Bei oraler Aufnahme oder beim Einatmen als Aerosol ist Prallethrin mäßig giftig. Die LD50 bei oraler Aufnahme wurde für männliche Ratten mit 640, für weibliche Ratten mit 460 mg/kg Körpergewicht ermittelt. Die tödliche Konzentration in der Atemluft (LC50) beträgt 855 bei männlichen und 658 mg/m³ bei weiblichen Ratten. Im Tierversuch ist Prallethrin nicht hautreizend, nicht hautsensibilisierend und minimal augenreizend. Es ist nicht mutagen, es gibt keine Hinweise auf eine kanzerogene oder reproduktionstoxische Wirkung. Prallethrin ist für Wasserorganismen und Bienen sehr giftig, für Vögel dagegen nur gering giftig.[1]

Sicherheitshinweise

Prallethrin darf nicht in der Nähe von brennbaren Materialien und Lebens- bzw. Futtermittel gelagert werden.

Einzelnachweise

  1. a b c d e f WHO specifications and evaluations for public health pesticides - Prallethrin. WHO, Genf 2004
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Prallethrin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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