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Willemit



Willemit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus Zn2SiO4
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem trigonal[1]
Kristallklasse 3
Farbe farblos, gelb, braun, rot, auch grün
Strichfarbe weiß
Mohshärte 5,5
Dichte (g/cm³) 3,9-4,2 g/cm3
Glanz fettglänzend
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch uneben
Spaltbarkeit unterschiedlich gut bis schlecht {11_20}, schlecht {0001} {1120}
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl no = 1,691 - 1,694 ne = 1,719 - 1.,25[2]
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Willemit (Belgit) ist ein Mineral aus der Ordnung der Silikate (Willemitgruppe). Es wurde 1830 von Lévy zum ersten mal beschrieben und nach Wilhelm I der Niederlande benannt. Es kristallisiert rhomboedrisch, findet sich meist derb in klein- und feinkörnigen Aggregaten, auch nierenförmig. Es hat eine Mohs-Härte von 5,5 und ein spezifisches Gewicht von 3,9-4,2 g/cm3. Es ist farblos, gelb, braun, rot, auch grün, schwach fettglänzend und durchscheinend. Es besteht aus kieselsaurem Zinkoxid Zn2SiO4 mit 72,97% Zinkoxid. Es fluorisziert stark grün unter kurzwelligem UV-Licht.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bildung und Fundorte

Willemit findet sich bei Altenberg bei Aachen, Lüttich, Stirling und Franklin in New Jersey, Grönland, Kanada, Tsumeb in Namibia. Es kommt oft zusammen mit Zinkit und Franklinit vor. Es bildet sich als Sekundärmineral von Zinklagerstätten[3].

Modifikationen und Varietäten

Willemit kommt als Xingshaoit (mit 25,4% Cobaltoxid CoO angereichertert) und Troostit (Mangan haltig) vor.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Willemit
  2. http://www.mindat.org/min-4292.html
  3. http://www.wissen-im-netz.info/mineral/lex/abc/w/willemit.htm
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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