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Wolframit



Wolframit

Wolframit
Chemismus (Fe,Mn)WO4
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse monoklin prismatisch
Farbe grau, braunschwarz
Strichfarbe braunschwarz
Härte 5-5,5
Dichte 7,1-7,5
Glanz metallisch
Opazität durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch uneben, spröd
Spaltbarkeit vollkommene Spaltbarkeit in Richtung der Seitenflächen
Kristallhabitus dicktafelig, prismatisch, nadelig
Kristallflächen ___
Zwillingsbildung vorhanden
Kristalloptik
Brechzahl ___
Doppelbrechung ___
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~ ___
weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten ___
ähnliche Minerale ___
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus ___
besondere Kennzeichen ___

Wolframit ist ein schwarzes bis braunschwarzes, im monoklinen Kristallsystem kristallisierendes Wolframat-Mineral. Es hat eine Härte zwischen 5 und 5,5 und die chemische Zusammensetzung (Fe,Mn)WO4. Die Klammerschreibweise bedeutet, dass Eisen (Fe) und Mangan (Mn) in beliebigem Mischungsverhältnis zueinander stehen können, jedoch immer im selben Verhältnis zu den restlichen Bestandteilen des Minerals auftreten. Wolframit ist damit Oberbegriff für Glieder der Mischreihe zwischen den Endgliedern Ferberit, FeWO4 und Hübnerit, MnWO4.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Vorkommen

Wolframit wird hauptsächlich in Pegmatit- und Quarz-Adern, zum Teil zusammen mit Cassiterit, gefunden, tritt aber in geringer Menge auch mit anderen Erzmineralen wie Sphalerit (Zinkblende) oder Galenit (Bleiglanz) vergesellschaftet auf, etwa in den südamerikanischen Anden oder in Rumänien.

In Europa fanden sich früher bedeutendere Lagerstätten bei der spanischen Stadt La Coruña und im portugiesischen Panasqueira. Kurzzeitig erfolgte der Abbau bei Neudorf (Harz) und im Erzgebirge Zinnwald. Seit einiger Zeit kommen die weitaus größten Mengen aus der Provinz Hunan in China, etwas Material stammt auch aus Bolivien (Tasna).

Bedeutung als Rohstoff

Wolframit ist das bedeutendste Wolfram-Erz.

Siehe auch: Liste von Mineralen

 
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