Wolf-Preis 2026 geht an Berliner Chemiker

Prof. Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz erhält den mit 100.000 US-Dollar dotierten Preis im Fach Chemie für die Lösung grundlegender Probleme in der Katalyse

26.06.2026
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Symbolbild

Für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur Lösung grundlegender Probleme in der Katalyse wurde der Chemiker Prof. Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz mit dem mit 100.000 US-Dollar dotierten Wolf-Preis ausgezeichnet. Vergeben wird die Auszeichnung durch die Wolf-Stiftung, die damit Wissenschaftler*innen und Künstler*innen weltweit für ihre herausragenden Leistungen bei der Förderung von Wissenschaft und Kunst zum Wohle der Menschheit würdigt. Übereicht wurde ihm der Preis am 18. Juni 2026 in Jerusalem.

Prof. Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz wurde 1978 auf eine Professur für Theorie und Praxis der Massenspektroskopie an die TU Berlin berufen. Von 1983 bis 2022 hatte er hier die Professur für Organische Chemie inne. Neben seiner richtungsweisenden Forschung hat sich Helmut Schwarz für die Stärkung der akademischen Institutionen in Deutschland und darüber hinaus eingesetzt. Er war Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und von 1998 bis 2003 deren Vize-Präsident. Von 2001 bis 2007 war er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von 2008 bis 2018 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. Neben zahlreichen Ämtern im In- und Ausland belegt auch eine hohe Anzahl an nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen, darunter zehn Ehrendoktorwürden, seine große wissenschaftliche Expertise. Er ist Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

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