Evonik schließt Orthoester-Anlage in Niederkassel
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Evonik Industries AG schließt im dritten Quartal dieses Jahres seine Anlage zur Herstellung von Orthoestern im rheinischen Niederkassel. Überkapazitäten, eine schwierige Wettbewerbsposition und hohe Rohstoffpreise zwingen den Konzern nach eigenen Angaben zu dem Einschnitt. Insbesondere die Konkurrenz aus China hat in den vergangenen Jahren den Wettbewerb verschärft, so dass die Produktion dieser Synthesebausteine vor allem für die chemische und pharmazeutische Industrie in Europa nicht mehr wirtschaftlich ist.
Die von der Schließung der Orthoester-Anlage betroffenen Mitarbeiter werden in den anderen Produktionen des Werkes eingesetzt. Insgesamt beschäftigt Evonik in Niederkassel rund 620 Mitarbeiter. Die wichtigste Produktion am Standort ist die von Alkoholaten, die als Katalysator in der Biodieselproduktion verwendet werden.
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