Dr.ir. M.A. Reus, ir. W.W. Li PDeng, Dr. C. Guguta, Dr.ir. H.J.M. Kramer, Prof.Dr.ir. J.H. ter Horst

Löslichkeit: Bedeutung, Messungen und Anwendungen

Löslichkeitsdaten für Frühphasenforschung, Entwicklung des Kristallisationsprozesses und Formulierung

Die Löslichkeit einer Verbindung in organischen Lösungsmitteln bzw. Wasser ist für das Design eines Screenings und später die Prozessentwicklung gleichermaßen wichtig.

Für das Design eines Screenings, z. B. zur Kühlungskristallisation, gilt es Lösungsmittel auswählen, die eine ausreichende Löslichkeit und zugleich hohe Abhängigkeit der Löslichkeit von der Temperatur aufweisen. Darüber hinaus maximiert es die Chance neue und entwicklungsfähige Festzustände zu finden, wenn Lösungsmittel/Mischungen ausgewählt werden, die alle möglichen chemischen Funktionalitäten abdecken.

Dieses Whitepaper behandelt zwei dynamische Methoden zur effektiven und reproduzierbaren Gewinnung von Löslichkeitsdaten: die Temperaturvariations- und die Lösungsmittelzugabemethode. Diese sind einfach anzuwenden, wenn man die Transmissivitätstechnologie nutzt, die in das Crystal16-Instrument und die Partikelansichtkameras des Crystalline-Instruments integriert ist. Die automatisierten Clear-Cloudpoint-Methoden machen es Wissenschaftlern einfach, Daten zu gewinnen und zu reproduzieren – im Vergleich zur EqC-Methode ohne allzu großen Aufwand. Ferner sind diese Analysemethoden durch Instrumentenautomatisierung effizienter und weniger arbeitskostenintensiv geworden, was der Nutzung von Löslichkeitsdaten überall zugute kommt – von der Frühphasenforschung, über die Entwicklung von Kristallisationsprozessen bis hin zur Formulierung.

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