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Lösungsmittel als mobile Phase: Auswahl des richtigen Lösemittels in der (U)HPLC

Unterschiede zwischen den Reinheitsgraden und ihre Bedeutung in der Chromatographie

Tanja Häfner

Acetonitril, Methanol und Wasser sind die am häufigsten eingesetzten Lösungsmittel in der HPLC – hier abgebildet als HPLC gradient grade

HPLC-Lösungsmittel gibt es nicht nur in verschiedenen Reinheitsgraden, sondern – je nach Anforderung – auch in verschiedensten Größen und Verpackungen

Acetonitril von Merck wird – ebenso wie andere gängige HPLC-Lösungsmittel – nach der genauen Beschreibung des Europäischen Arzneibuchs (Reag. Ph Eur) hergestellt

Es wird immer wieder betont, wie wichtig es ist, in der Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC) hochreine Lösungsmittel (auch bezeichnet als Lösemittel oder Laufmittel) als mobile Phase einzusetzen. Dazu stehen dem Anwender unterschiedliche Reinheitsgrade zur Verfügung, wie z. B. HPLC grade, Gradient grade oder LC-MS grade. Doch worin liegt für die Chromatographie der Unterschied zwischen den verschiedenen Qualitäten und zu Lösungsmitteln p.a., die ebenfalls eine hohe Reinheit aufweisen? Und wieso ist es sinnvoll, ein Lösungsmittel mit einer Qualität gemäß der durchzuführenden Applikation einzusetzen? Allen Qualitäten eines Lösungsmittels ist gemein, dass sie von dem gleichen Rohstoff abstammen und nominell eine hohe Reinheit mit nur geringen Spuren an Fremdsubstanzen aufweisen (99.8 – 99.9 %, je nach Produkt). Doch genau diese minimalen Rückstände können in der Chromatographie je nach Detektionsart durchaus Probleme bereiten, so dass in diesem Fall „rein“ nicht mit „rein“ gleichzusetzen ist. In diesem Whitepaper werden die Unterschiede zwischen den drei gängigen Kategorien an Lösungsmittel-Qualitäten und der Sinn der Verwendung einer entsprechenden Qualität anschaulich dargestellt.

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