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Säulen für die Gaschromatographie: Auswahl und Anwendung von GC-Säulen

Unterschiede zwischen den Säulen und Tipps für die Anwendung

Michelle Balzer

Klassische GC-Säule

Gepackte GC-Säulen zeichnen sich u.a. durch ihre Robustheit aus

J&W Scientific, das seit 2000 zu Agilent Technologies gehört, entwickelte die ersten stationären Phasen aus quervernetztem Polysiloxan in der GC. Agilent wiederum entwickelte die Fused Silica-Technologie

Eine GC-Säule (hier von Thermo Scientific) im Detail

Die Gaschromatographie (GC) ist eine Analysenmethode zur Trennung und Identifizierung von Komponenten, die gasförmig oder unzersetzt verdampfbar sind. Dabei wird die Probe über einen Injektor in einen Trägergasstrom (mobile Phase) gegeben, auf der Trennsäule an einer stationären Phase in die einzelnen Bestandteile aufgetrennt, um dann im Detektor erfasst zu werden.

Die Trennung von Substanzgemischen geschieht in der Gaschromatographie aufgrund von Wechselwirkungen zwischen den flüchtigen Analysenkomponenten und der stationären Phase. Diese kann aus einem Flüssigkeitsfilm (Verteilungschromatographie) oder einem Feststoff (Adsorptionschromatographie) bestehen. Unterschiedliche Verteilungsgleichgewichte oder Adsorptionskräfte ermöglichen letztlich die Separation der Analyten.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Säulen für die Gaschromatographie zwei Haupttypen. Dies sind die sogenannten gepackten Säulen, die sich durch Ihre Robustheit und Kapazität auszeichnen und die Kapillarsäulen, die aufgrund ihrer hohen Trennleistung heutzutage in den meisten Anwendungen zum Einsatz kommen.
Kapillarsäulen (auch Open Tubular Columns) bestehen grundsätzlich aus einer Fused Silica- (Quarz, SiO2) Kapillare, die in der Regel mit einer Polyimidschicht überzogen ist. Die Polyimidschicht verleiht der Kapillare ihre Flexibilität und Stabilität sowie ihre charakteristische bräunliche Farbe. Letztere kann je nach Hersteller in ihrer Intensität schwanken.

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