Mit einem Laborsprühtrockner lassen sich kleine Mengen von gelösten Stoffen in Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen zu einem frei fließfähigen Pulver trocknen. Das Sprühtrocknen findet in diversen Bereichen wie Pharma, Lebensmittel, Biotechnologie, Materialien, Keramik oder neuerdings auch Nanotechnologie Anwendung. Sehr prominente Beispiele sind Milchpulver, Babynahrung, Instantkaffee, Waschmittel oder Farbpigmente. Der große Vorteil des Sprühtrocknens ist, daß es ein sehr schneller und trotzdem schonender Prozeß ist. Schonend, weil durch die Düse sehr feine Tröpfchen mit einer sehr großen Oberfläche entstehen. Ein minimaler Energieeintrag ist nötig, um die Tröpfchen zu trocknen. Aus einem mL Wasser entstehen beispielsweise 1,9 Millionen 100 µm große Tröpfchen. Dies ermöglicht auch die Trocknung von stark wärmeempfindlichen Stoffen, wie z.B. Proteinen, Lipiden, Impfstoffen, Vitaminen, Hormonen oder Mikroorganismen mehr