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Dresdner Physiker Eckhard Beyer mit Arthur L. Schawlow Award ausgezeichnet

14.10.2008

Das Laser Institute of America hat mitgeteilt, dass der Schawlow Award in diesem Jahr dem Dresdner Professor Eckhard Beyer zuerkannt wird.

Prof. Eckhard Beyer, heute Direktor des Instituts für Oberflächen- und Fertigungstechnik-IOF an der TU Dresden und gleichzeitig Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, forscht bereits seit 1980 auf dem Gebiet der Lasertechnik. Das Auswahlgremium, das ihn für den Schawlow Award vorschlug, hob besonders seine zahlreichen bedeutenden Patente zur intelligenten Prozesskontrolle hervor sowie seine Idee für ein Prinzip zur Bestimmung der Eigenschaften eines Laserstrahls mithilfe einer rotierenden Hohlnadel.

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hält Eckhard Beyer eine Vielzahl von Patenten zu den physikalischen Grundlagen der intelligenten Prozesskontrolle in der Materialbearbeitung mit Laserlicht. Die Dresdner Wissenschaftler haben Verfahren entwickelt, wie man den Prozess des Laserschweißens oder -schneidens im Mikrosekundenbereich akustisch oder optisch analysieren und die Daten in ein Protokoll für die Prozesssicherung einfließen lassen kann. Das sichere Laserschweißen findet in der Luft- und Raumfahrt, im Werkzeug- und Maschinenbau, aber auch in unterschiedlichen Bereichen der Autoindustrie Anwendung; etwa beim Karosseriebau und vielen Herstellungsvorgängen des Antriebsstranges. Indem die erforderlichen Schneidvorgänge genau vermessen und die Werkzeuge gegebenenfalls nachjustiert werden, sinken nicht zuletzt die Herstellungskosten.

Der Schawlow Award, benannt nach dem Nobelpreisträger Prof. Arthur L. Schawlow, ist ein Preis im Bereich der Lasertechnik und wird jährlich an einen Wissenschaftler verliehen, der die Lasertechnik durch Forschung oder Lehre besonders vorangebracht hat.

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