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Coquimbit



Coquimbit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus Fe2(SO4)3 · 9 H2O
Mineralklasse Sulfate[1]
Kristallsystem trigonal
Kristallklasse 3m
Farbe farblos
Strichfarbe weiß
Mohshärte 2
Dichte (g/cm³) 2,0 - 2,1 g/cm3[2]
Glanz glasglanz
Transparenz
Bruch uneben
Spaltbarkeit unvollkommen[3]
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Coquimbit ist ein von Heinrich Rose (Geschenk an Johann Friedrich August Breithaupt) um 1830 aufgefundenes Mineral, das in einem Lager von grünlichem Jaspis bei Copiapo in der chilenischen Provinz Coquimbo (Namensgeber) auftritt. Es bildet heragonal-rhomboedrische, dick-tafelähnliche oder kurz-säulenförmige Kristalle oder mehr noch klein- und feinkörnige Aggregate. Es ist farblos oder von weißer, bläulicher, hellgrünlicher Farbe, mit vitriolartigem Geschmack. Die Mohs Härte ist 2. In chemischer Hinsicht besteht Coquimbit aus Eisen(III)-sulfat mit 9 Molekülen Kristallwasser, Fe2(SO4)3 · 9 H2O mit 28,5% Eisen(III)-oxid, 42,7 % Schwefelsäure und 28,8 % Wasser. Bisweilen ist etwas des entsprechenden Aluminiumsulfats hinzugemischt.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Coquimbit
  2. http://webmineral.com/data/Coquimbite.shtml
  3. http://www.minlex.de/index.php?id=min-001999
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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