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Diaspor



Diaspor
Diaspor aus Slowenien
Chemismus AlO(OH)
Mineralklasse Oxide[1]
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse mmm
Farbe farblos, weiß, weingelb, rosa, rötlich, violett, grau
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 bis 7
Dichte (g/cm³) 3,3 bis 3,46 g/cm3
Glanz perlmuttglanz
Transparenz durchsichtig
Bruch muschelig
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Diaspor ist ein meist in breiten Säulen mit vorherrschend entwickelter Längsfläche kristallisierendes rhombisches, mit Goethit isomorphes Mineral. Es bildet auch dünnschalige und breitstengelige Aggregate und ist meist gelblichweiß, aber auch farblos und grünlichweiß, violett und dann ausgezeichnet trichroitisch. Auf der sehr vollkommen spaltbaren Längsfläche erscheint sehr starker Perlmutterglanz. Seine Mohs Härte ist 6–7 und sein spezifisches Gewicht 3,3–3,46 g/cm3. Chemisch besteht Diaspor wesentlich aus Aluminiumhydroxid Al2O2(OH)2 oder AlO(OH), mit 85,02 % Tonerde und 14,98 % Wasser und Beimengungen von etwas Eisenoxid. Er wird mit Cobaltlösung blau, Säuren lösen in nicht und erst nach starkem Glühen wird er in Schwefelsäure löslich. Fundorte sind Kossobrodskaja am Ural, Schemnitz in Ungarn, Campolungo bei Faido (im Dolomit mit Korund), Greiner in Tirol (mit Cyanit), Naros und Ephesus (mit Schmirgel), Newlin (bei Unionville) und in Pennsylvanien (hier besonders schön).

Einzelnachweise

  1. Mineralienatlas:Diaspor (Wiki)
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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