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Enargit



Enargit
2 cm breite Enargitkristalle auf Pyrit
Chemismus Cu3AsS4
Mineralklasse Sulfide und Sulfosalze
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse mm2[1]
Farbe dunkelgrau bis schwarz
Strichfarbe schwarz
Mohshärte 3
Dichte (g/cm³) 4,36 - 4,47 g/cm3
Glanz halbmetallisch glänzend
Transparenz undurchsichtig
Bruch uneben
Spaltbarkeit gut
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Enargit (nach dem griechischen Wort Enarge) ist ein Mineral aus der Ordnung der Sulfosalze. Es kristallisiert rhombisch in gewöhnlich säulenförmigen Kristallen, häufiger derb in grobkörnigen oder stängeligen Aggregaten. Es ist eisenschwarz und halbmetallisch glänzend. Es hat eine Mohs Härte von 3 und ein spezifisches Gewicht von 4,36-4,47 g/cm3. Chemisch besteht es aus Schwefelkupfer und Schwefelarsen 3Cu2S+As2S5 mit 48,6% Kupfer und 18,28% Arsen, doch ist stets etwas Kupfer durch Zink und Eisen, etwas Arsen durch Antimon (Varietät Stannoenargit bei großer Menge an Antimon) ersetzt. Es wurde zuerst durch 1850 durch Breithaupt eschrieben.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bildung und Fundorte

Enargit findet sich bei Brixlegg in Tirol, bei Parad in Ungarn, in Südcarolina, Kalifornien, Chile, Mexiko und in großer Menge in Peru und Argentinien. Es findet sich in hydrothermalen Kupferlagerstätten und Erzgängen.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Enargit
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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