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Godlevskit



Godlevskit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus (Ni,Fe)9S8
Mineralklasse Sulfide und Sulfosalze
II/B.17-20 (nach Strunz)
2.7.4.1 (nach Dana)
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse orthorhombisch-disphenoidisch \ 222
Farbe bronzegelb
Strichfarbe grau
Mohshärte 4 bis 5
Dichte (g/cm³) 5,27
Glanz Metallglanz
Transparenz undurchsichtig
Bruch
Spaltbarkeit
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale Mackinawit, Kharaelakhit
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Godlevskit ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Sulfide und Sulfosalze mit dem Stoffmengenverhältnis Metall : Schwefel, Selen, Tellur > 1 : 1. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung (Ni,Fe)9S8 und entwickelt ausschließlich mikrokristalline Aggregate in bronzegelber, metallisch glänzender Farbe.


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Inhaltsverzeichnis

Etymologie und Geschichte

Erstmals entdeckt und beschrieben wurde Godlevskit in Norilsk (Russland, Sibirien). Benannt wurde es nach Mikhail Godlevsky (1902-1984), einem russischen Geologen.

Bildung und Fundorte

Godlevskit bildet sich entweder in Hydrothermaladern oder in Peridotiten zusammen mit anderen Nickelsulfiden [1].

Fundorte sind unter anderem Kitaa in West-Grönland, Honshū in Japan, Ontario und Québec in Kanada, Ost-Sibirien in der Russischen Föderation, sowie Nevada in den USA.


Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Webmineral - Godlevskite (engl.)

Literatur

  • Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. 4. Auflage. Christian Weise Verlag, München 2002, ISBN 3-921656-17-6
 
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