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Gottfried Wilhelm Ehrenstein



Gottfried Wilhelm Ehrenstein (* 1937 in Danzig) ist Professor für Kunststofftechnik. Er hält die akademischen Titel: Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ehrenstein hat Allgemeinen Maschinenbau an der TH Hannover studiert und bei Prof. Matting promoviert. Danach arbeitete er zehn Jahre in der Anwendungstechnik Thermoplaste bei der BASF. Gleichzeitig war er als Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe tätig.

Nach der Habilitation 1976 folgte er 1977 dem Ruf an den Lehrstuhl für Werkstoffkunde/Kunststoffe der Uni-GH Kassel. Von 1987 bis 1992 leitete er nebenamtlich das Süddeutsche Kunststoffzentrum (SKZ) in Würzburg. 1989 übernahm er den neu gegründeten Lehrstuhl für Kunststofftechnik (LKT)[1] an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die dortige Forschung konzentrierte er u.a. auf die Themenfelder Thermoplastverarbeitung, Verbundwerkstoffe, Konstruktion, Verbindungstechnik und Tribologie.

Ehrenstein wurde am 31. März 2006 emeritiert. Zu seinem Nachfolger wurde mit Wirkung zum 1. April 2006 Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg berufen.

Ehrenmandate

  • 1992 Honorarprofessor des Chemischen Instituts der Universität Qingdao, China
  • 1996 Ehrendoktor der TU Budapest

Auszeichnungen

Werke

Prof. Ehrenstein arbeitet und publiziert insbesondere auf dem Gebiet der Werkstofftechnik der Kunststoffe und der kunststoffgerechten Konstruktion.

  • Ehrenstein: Polymer-Werkstoffe – Struktur, Eigenschaften, Anwendungen, ISBN 3446211616
  • Ehrenstein (Hrsg.): Faserverbund-Kunststoffe – Werkstoffe, Verarbeitung, Eigenschaften, ISBN 3446227164
  • Ehrenstein: Kunststoff-Schadensanalyse, ISBN 3446173293
  • Ehrenstein: Mit Kunststoffen konstruieren – eine Einführung, ISBN 3446183477
  • Ehrenstein (Hrsg.): Handbuch Kunststoff-Verbindungstechnik, ISBN 3446226680

Darüberhinaus ist er Herausgeber zahlreicher Tagungsbände und der WAK Kunststofftechnik.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gottfried_Wilhelm_Ehrenstein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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