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IP3-Rezeptor



Der IP3-Rezeptor ist ein ligandenaktivierter Calciumkanal in der Membran des endoplasmatischen Retikulums (ER). Sein spezifischer Ligand ist das Inositoltrisphosphat (abgekürzt IP3).

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IP3 hat die Funktion eines sogenannten sekundären Botenstoffes. Es ist eines der Produkte der Phospholipase C, die durch Bindung spezifischer Liganden an G-Protein-gekoppelte Rezeptoren aktiviert wird.
IP3-Rezeptoren sind unspezifische Kationenkanäle, die bei ihrer Öffnung einen schnelle Freisetzung von Calcium-Ionen aus dem ER und damit einen Anstieg der cytoplasmatischen Calcium-Konzentration bewirken.

Der IP3-Rezeptor besitzt eine hohe Leitfähigkeit. Seine Einzelkanal-Leitfähigkeit ist größer als 200 pS.
Der IP3-Rezeptor ist ein Tetramer, d.h. vier homomere Untereinheiten bilden einen funktionsfähigen Kanal. Jede dieser Untereinheiten verfügt über 6 Transmembrandomänen mit je einer porenbildenden Schleife zwischen den Segmenten 5 und 6.

Vor kurzem wurde gefunden, dass, obwohl ca. 99% aller in der Zelle exprimierten IP3-Rezeptoren in der Membran des ER liegen, einige wenige sich aber auch in der Plasmamembran befinden. In B-Zellen von Mäusen sind das z.B. nur 1-2 Exemplare. Trotzdem tragen sie messbar zum physiologisch wichtigen Einstrom von Calcium in die Zelle bei.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel IP3-Rezeptor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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