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Oxalat



Als Oxalate oder Ethandioate werden die Salze und die Ester der Oxalsäure bezeichnet. Die Salze sind meist giftig, da sie durch Fällung von unlöslichem Calciumoxalat den Calciumhaushalt des menschlichen Körpers stören.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Viele salzartige Oxalate sind in Wasser schwer löslich. In wässriger Lösung kann die Konzentration der Oxalat-Ionen durch Titration mit KMnO4-Lösung bestimmt werden, jedoch muss man die Oxalatlösung vorher auf 70 °C erwärmen.

Reaktion bei der Titration:

5\ C_2 O_4 ^{2-} + 2\ MnO_4 ^{-} + 16\ H^{+} \rightarrow 10\ CO_2 + 2\ Mn^{2+} + 8\ H_2 O

Am besten in Wasser löslich sind Ammoniumoxalat ((NH4)2(COO)2) und Natriumoxalat. Die Fällung des schwerlöslichen Calciumoxalat dient als gängiger Nachweis von Calciumionen.


Nachweisverfahren für Oxalate

Die Oxalat-Lösung wird mit Essigsäure/Acetat-Puffer gepuffert, der pH-Bereich liegt zwischen 4 und 6, dann Calciumchlorid-Lösung zugegeben, als Ergebnis entsteht ein weißer Niederschlag von Calciumoxalat in rhombischer Kristallform.

 
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