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Phosalon



Strukturformel
Allgemeines
Name Phosalon
Andere Namen
  • Handelsnamen: Azofene, Rubitox, Zolone, Benzphos, Benzophosphate, NIAGARA 9241
  • IUPAC: S-6-Chlor-2,3-dihydro-2-oxobenzoxazol-
    3-ylmethyl-O,O-diethylphosphordithioat [1]
Summenformel C12H15ClNO4PS2
CAS-Nummer 2310-17-0
Kurzbeschreibung brennbare, weiße Kristalle mit charakteristischem Geruch (ähnlich wie Knoblauch)
Eigenschaften
Molare Masse 367,8 g·mol−1
Aggregatzustand fest
Schmelzpunkt 45...47 °C[2]
Löslichkeit

fast unlöslich in Wasser (17 mg·l−1[2]), löslich in organischen Lösungsmitteln [3]

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I
R- und S-Sätze R: 21-25-50/53
S: (1/2-)36/37-45-60-61
WGK 3 (stark wassergefährdend)[2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Phosalon ist eine organisch-chemische Phosphorverbindung und wurde häufig als Insektizid und Akarizid eingesetzt. Der Verbindung wurde im Dezember 2006 aufgrund der Risiken für den Menschen die Zulassung als Pflanzenschutzmittel in der EU entzogen.[4]

Eigenschaften

Phosalon bildet brennbare, weiße Kristalle und besitzt einen charakteristischen, knoblauchähnlichen Geruch.

Sicherheitshinweise

Phosalon ist wie die meisten Phosphorsäureester ein Stoffwechselgift, welches durch Blockieren wichtiger Enzyme wie der Cholinesterasen Schäden am Zentralnervensystem, sowie Lungen, Leber und Nieren verursacht.

Quellen

  1. www.gifte.de
  2. a b c Eintrag zu Phosalon in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 13.12.2007 (JavaScript erforderlich)
  3. pmep.cce.cornell.edu
  4. eur-lex.europa.eu
 
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