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PlasmaproteinPlasmaproteine ist ein Sammelbegriff für die am häufigsten im Blutplasma vorkommenden Blutproteine. Ihre Gesamtkonzentration beträgt 60-80 g/l. Trennt man diese Proteine mittels Elektrophorese auf, so erhält man Albumine und Globuline. Letztere werden entsprechend ihrer elektrophoretischen Beweglichkeit in vier Unterklassen (α₁-, α₂-, β- und γ-Globuline) unterteilt. Hauptsächlich handelt es sich um Glycoproteine, Lipoproteine und Metalloproteine. Ihre Molekülmasse beträgt 67.000 Da für Albumine und zwischen 67.000 Da und 1,3 MDa für Globuline. Produkt-HighlightPlasmaproteine erfüllen zahlreiche Aufgaben im Blutplasma. Dazu gehört die Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks und des Blut-pH-Wertes (Puffer-Funktion) und der Transport (spezifische und unspezifische Carrier) von wasserunlöslichen Stoffen, Hormonen und Enzymen. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle in der Homöostase und Blutgerinnung (als Bestandteile des Komplementsystems, als Plasmaprotease-Inhibitoren und als Akute-Phase-Proteine), dem Immunsystem (Immunglobuline) und im Verlauf von Entzündungen. Ausgewählte Plasmaproteine
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Plasmaprotein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |