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Plutoniumdioxid



Strukturformel
Allgemeines
Name Plutoniumdioxid
Andere Namen

Plutonium(IV)-oxid

Summenformel PuO2
CAS-Nummer 12059-95-9
Kurzbeschreibung gelbbrauner kristalliner Feststoff
Eigenschaften
Molare Masse 276 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 11,500 g/cm3[1]
Schmelzpunkt 2400°C[1]
Siedepunkt 2800°C[1]
Löslichkeit

unlöslich in Wasser

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

Keine Einstufung verfügbar[2]

R- und S-Sätze R: siehe oben[2]
S: siehe oben[2]
Radioaktivität
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Radioaktiv
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Plutoniumdioxid ist das chemisch stabilste Oxid des Plutoniums. Es ist ein kristalliner gelb-brauner Feststoff mit hoher Schmelztemperatur.

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Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Plutoniumdioxid ist wenig reaktiv und wird von Wasser oder salzhaltigem Wasser fast nicht angegriffen. Plutoniumdioxid kann auch zu keramischem Material gesintert werden, das bei Schlageinwirkung in größere Bruchstücke zerbricht anstatt zu zerstäuben.

Kristallstruktur

Plutoniumdioxid weist ein kubisches Kristallsystem auf, hat die Raumgruppe Fm \bar3 m, die Elementarzellen haben als Gitterparameter a = 540 pm, der Strukturtyp ist der CaF2-Typ (Fluorit) und die Koordinationszahlen sind Pu[8] ,O[4].

Gewinnung und Darstellung

Plutoniumdioxid entsteht spontan durch die Oxidation von Plutoniummetall in einer oxidierenden Atmosphäre bei Normaltemperatur und -Druck. Bei der Wiederaufbereitung von Kernbrennstäben wird es gewonnen, indem Plutoniumoxalat, Pu(C2O4)2.6H2O, bei 300° C kalziert wird.

Verwendung

Als chemisch stabile Form des Plutoniums findet gesintertes Plutoniumdioxid Verwendung in Radioisotopengeneratoren und Brennstäben.

Sicherheitshinweise

  Plutoniumdioxid ist je nach Art der verwendeten Plutoniumisotope unterschiedlich radioaktiv, und durch die beim Radioaktiven Zerfall entstehende Wärme bei kurzlebigen Alphastrahlern auch heiß.

Quellen

  1. a b c Siede,- Schmelzteperaturen, Molmasse und CAS Nummer aus: Webelements.com
  2. a b c In Bezug auf ihre Gefährlichkeit wurde die Substanz von der EU noch nicht eingestuft, eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  • Tilmann Althaus: Cassini und die Nuklearenergie. Sterne und Weltraum 37 (3), S. 220–223 (1998), ISSN 0039-1263

Wiki/Weblinks

http://saturn.jpl.nasa.gov/spacecraft/safety/appendc.pdf

 
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