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Polyhalit



Polyhalit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus K2Ca2Mg(SO4)4·2(H2O)
Mineralklasse Sulfate
Kristallsystem triklin
Kristallklasse 1
Farbe farblos, fleisch- bis ziegelrot, selten grau
Strichfarbe weiß[1]
Mohshärte 3,5
Dichte (g/cm³) 2,72-2,77 g/cm3
Glanz schwach fettglänzend
Transparenz kantendurchscheinend
Bruch
Spaltbarkeit {101} vollkommen
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl a = 1,547–1,548 ß = 1,560–1,562 c = 1,567[2]
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Polyhalit ist ein Mineral aus der Ordnung der Sulfate. Es wurde zuerst 1818 von Friedrich Stromeyer beschrieben und nach dem griechischem polys hals (viel Salz) benannt. Es kristallisiert rhombisch, säulenförmig, findet sich in parallelstengeligen bis faserigen, auch stengelig-blätterigen Aggregaten, ist farblos, fleisch- bis ziegelrot, selten grau, schwach fettglänzend und kantendurchscheinend. Es hat eine Mohs-Härte von 3,5 und ein spezifisches Gewicht von 2,72-2,77 g/cm3. Es besteht aus schwefelsaurem Kalk mit schwefelsaurer Magnesia und schwefelsaurem Kali 2CaSO4+MgSO4+K2SO4+2H2O und findet sich auf Steinsalzlagern bei Staßfurt, Ischl, Hallein, Berchtesgaden, Aussee und Carlsbad (New_Mexico). Es hat nichts mit dem Mineral Halit zu tun.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Polyhalit
  2. http://rruff.geo.arizona.edu/doclib/hom/polyhalite.pdf
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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