08.04.2011 - Honeywell International, Inc.

Honeywell: Endgültige Zulassung von HFO-1234yf durch die EPA in der SNAP Richtlinie

Honeywell hat bekannt gegeben, dass sein neues Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial (GWP) für den Gebrauch in Automobil-Klimaanlagen die endgültige Genehmigung durch die US-Umweltschutzagentur (U.S. Environmental Protection Agency) erhalten hat.

Durch die Genehmigung kann das Kältemittel HFO-1234yf in Neuwagen auch in den USA
eingesetzt werden. HFO-1234yf hat ein um 99,7 % geringeres Treibhauspotenzial als HFC-134a, das derzeit in Pkw-Klimaanlagen zum Einsatz kommt. Die EPA hat die Genehmigung im Rahmen ihrer Richtlinie „Significant New Alternatives Policy (SNAP)“ erteilt.

„Es handelt sich um einen wichtigen Schritt hin zum weltweiten Einsatz dieses neuen
Kältemittels, das den Autoproduzenten einen nahezu direkten Ersatz für das heutige Kältemittel bietet und es ihnen somit ermöglicht, neue rechtliche Standards einzuhalten“, so Terrence Hahn, Vizepräsident und Generaldirektor für Fluorprodukte bei Honeywell.

In den USA haben im vergangenen Jahr die EPA und das US-Verkehrsministerium neue
Normen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei leichten Nutzfahrzeugen angenommen. Die Fahrzeughersteller können sich im Hinblick auf die Erfüllung der neuen Standards den Einsatz von klimaschonenderen Kältemitteln wie HFO-1234yf anrechnen lassen.

„Diese neue Chemikalie trägt dazu bei, den Klimawandel und die Vergrößerung des Ozonlochs zu bekämpfen”, so Gina McCarthy, Verwaltungsreferendarin des Büros für Luft und Strahlung der EPA, in einer Pressemitteilung.

In der Europäische Union gilt seit 2006 die MAC-Richtlinie (Mobile Air Conditioning
Directive). Gemäß dieser Richtlinie müssen seit diesem Jahr neue Fahrzeugmodelle ein Kältemittel mit einem GWP-Wert unter 150 verwenden. Bis 2017 müssen alle in Europa verkauften Fahrzeuge ein Kältemittel mit einem GWP-Wert unter 150 verwenden.

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