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Amide



  Amide sind eine chemische Verbindungsklasse, die sich formal von Ammoniak ableitet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Beispiel einer (kovalenten) Amidbildung:

Kovalente Amide

    Die kovalenten Amide werden unter anderem in

eingeteilt. Je nachdem wie oft Wasserstoff unter den Resten R' und R'' ist, unterscheidet man zwischen primären, sekundären und tertiären Amiden.

Carbonsäureamide

Bezeichnung als funktionelle Gruppe in der systematischen Namensgebung
Carbamoyl-, -carboxamid, -amid
Primäre Carbonsäureamide (R' = R'' = H)
Allgemeine Struktur: (R–C=O)–NH2
Sekundäre Carbonsäureamide (R' ≠ H, R'' = H)
Allgemeine Struktur: (R–C=O)–NH–R'
Tertiäre Carbonsäureamide (R' ≠ H, R'' ≠ H)
Allgemeine Struktur: (R–C=O)–N–R'R''

Sulfonsäureamide

Bezeichnung als funktionelle Gruppe in der systematischen Namensgebung
Sulfamoyl-, -sulfonamid
Primäre Sulfonsäureamide (R' = R'' = H)
Allgemeine Struktur: R–S(=O)2–NH2
Sekundäre Sulfonsäureamide (R' ≠ H, R'' = H)
Allgemeine Struktur: R–S(=O)2–NH–R'
Tertiäre Sulfonsäureamide (R' ≠ H, R'' ≠ H)
Allgemeine Struktur: R–S(=O)2–NR'R''
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Amide aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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