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Andesin



Andesin
Chemismus (Na,Ca)Al(Si,Al)3O8
Mineralklasse Gerüstsilikate, Feldspatgruppe
VIII/J.07-040 (nach Strunz)
76.1.3.3 (nach Dana)
Kristallsystem Triklin
Kristallklasse triklin-pinakoidal \bar{1}
Farbe grau, gelb, rot, hellgrün
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 bis 6,5
Dichte (g/cm³) 2,7
Glanz Glasglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch uneben bis muschelig
Spaltbarkeit gut
Habitus körnige, massige und plattige Aggregate
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl α=1,543-1,554 β=1,547-1,559 γ=1,552-1,562
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Δ=0,009 ; zweiachsig wechselnd
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
Besondere Kennzeichen

Andesin gilt wie Labradorit heute nicht mehr als eigenständiges Mineral sondern ist eine Mineralmischung aus Albit und Anorthit aus der Gruppe der Feldspate und der Mineralklasse der Silikate. Andesin ist ein gesteinsbildendes Gerüstsilikat mit der allgemeinen Summenformel (Na,Ca)Al(Si,Al)3O8, welches im triklinen Kristallsystem kristallisiert und überwiegend massige Aggregate entwickelt.

Benannt wurde Andesin nach seinem ersten Fundort, den südamerikanischen Anden.


Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Varietäten

  • Belomorit - rosa-weiße Farbe, bläulich irisierend.

Bildung und Fundorte

Andesin bildet sich magmatisch in Andesiten und Dioriten. Ebenso kommt es metamorph in Gneisen und Migmatiten.

Fundorte sind unter anderem Bodenmais in Deutschland, das Esterelgebirge in Frankreich, Adamello in Italien und die Anden in Südamerika.

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale, Portal:Geowissenschaften

Literatur

  • Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie, Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
 
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