Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Butanal



Strukturformel
Allgemeines
Name Butanal
Andere Namen
  • Butyraldehyd
  • n-Butanal
  • Buttersäurealdehyd
  • Butolyd
  • Butyrylhydruer
  • Propylhydrocarbonoxid
Summenformel C4H8O
CAS-Nummer 123-72-8
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch [1]
Eigenschaften
Molare Masse 72,11 g·mol−1
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,80 g·cm−3 [1]
Schmelzpunkt −97,1 °C [1]
Siedepunkt 75 °C [1]
Dampfdruck

113 hPa (20 °C) [1]

Löslichkeit
  • löslich in Wasser: 37 g·l−1 (20 °C) [1]
  • löslich in Alkohol, Ether
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I
R- und S-Sätze R: 11
S: (2-)9-29-33
MAK

20 ml·m−3, 64 mg·m−3 [1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Butanal oder Butyraldehyd ist eine chemische Verbindung, die zu den niederen Aldehyden gehört und eine farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch ist. Abgeleitet von Butanal kennt man die isomere Verbindung Isobutanal (Isobutyraldehyd).

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Darstellung

Butanal ist durch schonende Oxidation des entsprechenden Alkohols 1-Butanol zugänglich. Eine weitere Synthesemöglichkeit ist die Hydroformylierung von Propen.

Verwendung

Butanal wird zur Herstellung von Vulkanisationsbeschleunigern, Kunstharzen und Weichmachern benötigt. Es ist Grundlage synthetischer Gerb- und Riechstoffe.

Sicherheitshinweise

Die Substanz kann in den Körper durch Inhalation der Dämpfe und durch Verschlucken aufgenommen werden. Dabei werden die Augen, die Haut und die Atemwege gereizt. Der Dampf ist schwerer als Luft und kann sich auf dem Boden ausbreiten.

Die Bildung explosiver Peroxide ist möglich.

Eigenschaften

Bei einer Temperatur von 230 °C entzündet sich Butanal selbst. Explosive Gemische mit Luft liegen in einem Konzentrationsbereich von 2,5 bis 12,5 Vol.-% Butanal vor.

Butanal polymerisiert beim Erhitzen sowie unter Einfluss von Säuren und Alkali. Es reagiert mit Oxidationsmitteln, starken Säuren, starken Basen und Aminen.

Quellen

  1. a b c d e f g Eintrag zu Butanal in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 9. Dez. 2007 (JavaScript erforderlich)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Butanal aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.