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Fritzscheit



Fritzscheit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus Mn(UO2)2[(P,V)O4]2•10H2O
Mineralklasse Phosphate, Arsenate und Vanadate
VII/E.01-060 (nach Strunz)
Kristallsystem tetragonal
Kristallklasse
Farbe rot, rotbraun
Strichfarbe weißbraun
Mohshärte 2 bis 3
Dichte (g/cm³) 4,39
Glanz
Transparenz durchscheinend
Bruch
Spaltbarkeit vollkommen [001], deutlich [100]
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale Trögerit, Sabugalit, Saléeit, Novácekit, Kahlerit, Torbernit, Zeunerit, Autunit, Uranospinit, Uranocircit, Heinrichit, Natrium-Autunit
Radioaktivität schwach alphastrahlend
Magnetismus nicht magnetisch
Besondere Kennzeichen

Fritzscheit ist ein rotes bis rotbraunes Mineral der Mineralklasse VII/E (nach Strunz; Phosphate, Arsenate und Vanadate). Es kristallisiert im tetragonalen System, hat eine weißbraune Strichfarbe, eine Dichte von 4,39 g/cm³ und eine Mohshärte von 2 bis 3. Die chemische Formel des Minerals lautet Mn(UO2)2[(P,V)O4]2 • 10 H2O.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Etymologie und Geschichte

Erstmals entdeckt wurde das Mineral 1865 in der Georg-Wagsfort-Mine in Johanngeorgenstadt im Erzgebirge (Sachsen).

Vorsichtsmaßnahmen

Fritzscheit enthält Uran, ist somit radioaktiv und wirkt im menschlichen Organismus krebserregend. Da das radioaktive Mineral nicht in den Körper gelangen sollte, vermeide man jeglichen Kontakt mit dem Mineral und wasche sich nach Berührung sofort die Hände.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fritzscheit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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