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Huttonit



Huttonit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus ThSiO4
Mineralklasse Silikate und Germanate
VIII/A.11-10 (nach Strunz)
Kristallsystem Monoklin
Kristallklasse \ 2 \ / \ m
Farbe hellgelb, fast farblos
Strichfarbe weiss
Mohshärte 5
Dichte (g/cm³) 7,1
Glanz
Transparenz durchsichtig
Bruch
Spaltbarkeit deutlich nach (001)
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale Thorit, Monazit
Radioaktivität radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
Besondere Kennzeichen

Huttonit ist ein seltenes Mineral aus der Mineralklasse der Silikate und Germanate. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem und hat die chemische Zusammensetzung ThSiO4. Huttonit hat eine dem Monazit identische Kristallstruktur und ist ein Polymorph zu Thorit. Aufgrund des Gehaltes an Thorium ist Huttonit radioaktiv.

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Inhaltsverzeichnis

Etymologie und Geschichte

Der Name Huttonit leitet sich von dem englischen Geologen James Hutton ab.

Bildung und Fundorte

Huttonit kommt in Deutschland an verschiedenen Stellen in den Vulkaniten der Eifel vor. Die Typlokalität liegt auf der Südinsel Neuseelands.

Literatur

  • Ramdohr P. & Strunz H. (1978): Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie. 16. Aufl. Enke Verlag, Stuttgart. ISBN 3-432-82986-8
  • Strübel G. & Zimmer S.H. (1991): Lexikon der Minerale. Enke Verlag, Stuttgart. ISBN 3-432-92722-3

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Huttonit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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